Intelligentes Lademanagement - Netzstabilität und günstiges Laden - oder doch lieber sofort?

Bis zum 01.01.2013 wurden in Deutschland  7114 rein elektrische Fahrzeuge zugelassen. Im laufe des Jahres 2013 kamen weitere 6051 Elektrofahrzeuge dazu. Somit hat sich die Anzahl der Elektroautos im Jahr 2013 fast verdoppelt. Ziel der Bundesregierung ist es, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge zugelassen sind.

Elektrofahrzeuge müssen regelmäßig geladen werden. Bei den bereits zugelassenen Elektrofahrzeugen hat sich gezeigt, dass die private Ladebox des Besitzers die Haupanlaufstelle zum Laden des Elektrofahrzeuges ist. Denn das Laden über Nacht ist die bequemste Möglichkeit, um das Fahrzeug voll zu tanken.

Die meisten Menschen kommen abends zwischen 17 und 18 Uhr nach Hause. Im Falle eines Elektromoblisten ist das der Zeitraum, in dem er sein Auto an die Ladestation hängt. Heute ist das kein Problem, da es noch nicht viele Elektrofahrzeuge gibt. Wenn die Zulassungsrate von Elektrofahrzeugen weiter steigt, dann kann es allerdings zu einem Problem werden. Denn wenn zu viele Elektroautos in einem lokalen Stromnetz gleichzeitig angesteckt werden, kann es zu Schwankungen und gar Netzzusammenbrüchen kommen.

Dies gilt es zu verhindern!

Elektrofahrzeuge können aktuell an einer Heimladestation, abhängig von der möglichen Leistung, in unter 2 Stunden geladen werden. Bei einer durchschnittlichen Standzeit von 8 Stunden über Nacht, ist das mehr als genug Zeit um das Elektroauto voll aufzuladen. Jenen Zeitraum kann man Sinnvoll dafür benutzen, eine Netzüberlastung zu verhindern. Dies geht allerdings nur mit einer intelligenten Ladestation, die vom Netzbetreiber gesteuert werden kann.

Gehen wir davon aus, dass die Bundesregierung im Jahr 2020 ihr Ziel von einer Million zugelassenen Elektrofahrzeugen sogar noch übertroffen hat. Ohne eine gesteuerte Heimladeinfrastruktur, würde es nun in einigen Regionen zwischen 17 und 18 Uhr zu Schwankungen im Netz und im Extremfall zu Stromausfällen kommen.

Da sich in der Zwischenzeit eine gesteuerte Ladeinfrastruktur durchgesetzt hat, ist dies aber nie geschehen. Denn durch die gesteuerten Heimladestationen hat der Netzbetreiber die Möglichkeit bei Bedarfsspitzen einzugreifen. Er kann über eine unidirektionale Langwellenverbindung die Heimladestation steuern und so das Netz stabil halten. Dabei gewährleistet eine intelligente Steuerelektronik in der Ladebox, dass das Auto bis zum gewünschten Zeitpunkt voll geladen ist.  Der Nutzer dieser intelligenten Ladestation hat sogar den Vorteil, dass er in der vorgegebenen Ladezeit immer zum günstigsten Tarif geladen wird.

Somit steht dem Aufladen von vielen Elektroautos in Zukunft nichts mehr im Wege.

 

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