Die Projekte SMART CITY LOGISTIK Erfurt (SCL) und smart Mobility in Thüringen (sMobiliTy) beschließen Zusammenarbeit.

Am 14.01.2015 startete die Zusammenarbeit der beiden Projekte in einer Veranstaltung an der FH Erfurt.

Beide Projekte beschäftigen sich mit der Unterstützung  des Einsatzes von Elektrofahrzeugen im alltäglichen Verkehrsgeschehen durch IT gestützte Systeme. Sie werden durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen von IKT für Elektromobilität II gefördert. Weitere Details können den beiliegen Informationen entnommen werden.



Detailliert wird die Zusammenarbeit im Gegenseitigen Nutzen in unterschiedlichen Teilbereichen beschlossen:

Teilbereich 1: Verkehrslagedaten
Im Forschungsprojekt sMobiliTy werden aktuelle Daten zur Verkehrslage erfasst, aufbereitet und bereitgestellten. Diese Informationen umfassen den aktuellen und prognostizierten Verkehrsfluss im Stadtgebiet Erfurt und den umliegenden Schnellstraßenverbindungen sowie aktuelle Baustellen-informationen.
Diese Daten sind für das Projekt SCL von Interesse für die Optimierung der Touren in den logistischen Einsatzszenarien. So können die Informationen für eine reichweiten- und zeitoptimierte Tourenfahrt genutzt werden.
Im Rahmen der Kooperation wird geprüft, ob auch Mittelfristprognosedaten mit einem Vorlauf bis zu einer Woche für eine frühzeitige Planung der Touren ermittelt und bereitgestellt werden können.

Teilbereich 2: Reichweitenoptimierte Navigationslösung
Bei aktuellen Elektrofahrzeugen ist die Reichweite gegenüber von Verbrennungsfahrzeugen nach wie vor beschränkt. Ein reichweitenoptimiertes Routing ist daher für den aktuellen und effektiven Einsatz der Fahrzeuge von herausragender Bedeutung.
Beide Projekte beschäftigen sich mit dem reichweitenoptimierten Routing unter verschiedenen Schwerpunkten. Steht bei sMobiliTy die optimierte Streckenauswahl im Vordergrund ist es bei SCL der tatsächliche Energiebedarf des Fahrzeugs pro Strecke.
In der Zusammenarbeit werden die jeweiligen Konzepte offen gelegt und mögliche gegenseitige Ergänzungen diskutiert. Grundlegende Elemente können dabei gemeinsam modelliert und entwickelt werden.
Für den Nutzer wird es dadurch einfacher mit einer optimierten Route und einer guten Einschätzung des tatsächlichen Energiebedarfes die Reichweite seines Elektrofahrzeuges besser auszunutzen.

Die Zukunft der Elektromobilität ...

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